mus-e – Schularbeit geht weiter

01.02.2015

Nach dem erfreulich abgeschlossenen Kunstprojekt an der Lenk („Di toppletti Tomatesuppe“ wurde am 23. Januar 2015 den Eltern und weiteren Interessierten serviert), steige ich im März mit der zweiten Klasse von Liliane Balzardi in Aarberg in ein neues Projekt. Bisher wissen wir nur, dass es viel mit Bewegung, Klang, Alltagsinstrumenten (und Spielfreude!) zu tun haben soll. Präsentationen der Arbeit sind für 24. Juni und 1. Juli (Schulfest) vorgesehen. Aber das Kennenlernen und intensive Erproben der verschiedenen Ausdrucksformen steht ja im Vordergrund bei mus-e, nicht das bühnenmässige Schlussprodukt (www.mus-e.ch)

Gusti Pollak bei „mus-e“ – Schulprojekten

Das Kunstprojekt „mus-e“ (www.mus-e.ch) basiert auf der Aussage
seines Initiators, des berühmten Geigers Yehudi Menuhin, wonach
die Künste in der Schule vor den andern Fächern kommen müssten.
Entsprechend werden Lehrkräfte angesprochen, welche über zwei
Schuljahre jeweils 2 Wochenlektionen einsetzen, um mit ihrer Klasse
die Arbeit von 4 Kunst-/Kulturschaffenden aus unterschiedlichen
Sparten im aktiven Austausch kennenzulernen.

(Dass die „geopferten“ Lektionen in vielfältig verbesserten
„Kompetenzen“ in anderen Fächen, wie auch im sozialen Bereich
und beim Selbstbewusstsein/Selbstwert mehr als „nachgeholt“
werden, spricht sich langsam, aber kontinuierlich herum).

Mit grosser Freude habe ich die Anfrage angenommen, mit
einer 5./6. Klasse an der Volksschule Lenk bis Ende Januar 2015
über „Literarische Kurzformen und ihre Umsetzung
(musikalisch-rhythmisch-theatralisch)“ zu arbeiten.

Von „klassischen“ Schul(theater)projekten unterscheidet sich
„mus-e“ dadurch, dass nicht die Aufführung, sondern die
Auseinandersetzung mit der „Kunst“ des Kulturschaffenden
im Vordergrund steht und dass das Projekt pädagogisch
unter der Leitung der Lehrkraft (Karl Deubelbeiss) bleibt.
Ein interessantes und lehrreiches Team-Teaching also.

Philosophy-Slam auf srf 1

Der Philosophy Slam von TV srf  “Sternstunde Philosophie”  am 21.11.2013 in der Kaffeebar “bQm” an der ETH Zürich war eine neue und vergnügliche Erfahrung.

Da das Publikum zuviel dazwischenlachte, kam ich mit meinem Vierminuten-Text nicht durch, das Kaskaden-Finale fehlte,  was die Jury mit “zu wenig rhythmisierte Sprache, zu wenig slamartig” quittierte – und mit einem Punkt zu wenig für den Final der letzten drei.

Vielleicht besser so: In 30 Minuten einen 3-Minutentext zu einem vorgegebenen Thema aufbereiten wäre wohl eine noch neuere Erfahrung gewesen – und wie’s live angekommen wäre ?? Beim Publikum hätte ich wohl  die  erste Runde gewonnen, und so blieb’s bei diesem Eindruck.

Video siehe: http://www.srf.ch/kultur/buehne/philosophie-rockt-die-buehne

Ganzer Text: Philosophy Slam (PDF)