Als Pfannehouer an der Berner Fasnacht 15.-17.2.2018 (und vorher in Thun)

Mein Fasnachts-Alter ego, der Pfannehouer, trat ab 15.2. wieder in Aktion,
als Schnitzelbänke-in-die-Pfanne-Hauender.

SCHNITZELSOIREE 15.2.18

20.45  Schlüssel, anschliessend Rathaus, Webern 1. Stock, 22.00 Schwingbäse (Gerechtigkeitsg. 44, vom Chef empfohlen, von Schnitzelbänklern betrieben), 23.15 Arlequin.

Freitag, 16.2., NEU: Oberstadttour mit 3 Lokalen

19.00 Mutzechäller
20.00 Della Casa
20.20 NamasteIndiaCity, vormals Grock
20.40 La Nonna
24.00 Schwingbäse Grächtere 44

Samstag 17.2.:

11.40 Schnitzelbankfuehr Zähringerbrunne
19.00  Mutzechäller
19.45 NamasteIndiaCity
20.20 Della Casa
20.50  La Nonna
21.30  Schwingbäse Grächtere 44
22.00  Schnudergugge-Chäller
(bravo denen, die ihn wieder eröffnet haben, das Fasnachts-Volk strömte sofort wieder hin, wie wenn er nie dichtgemacht hätte).

Erstmals seit Fasnachtsgedenken mussten wir an der Schnitzelfuehr am Samstagmittag wegen des Regens unter die Lauben ausweichen, während die Zuschauenden in den Lauben gegenüber Unterschlupf fanden – und mit Regenschirmen auf der Spieltri-Bühne vor dem Zähringerbrunnen.

 

Die Bänke selber:

FertigeBänkeBern18
Anmerkung: Verschiedene Melodien gemixt, dü-da-do bei der Post ist ja klar,
aber z.B. der Vers über Blocher und den Generalstreik wird zu Abschnitten der Nationalhymne gesungen (Ohne die kursiv gesetzte Einleitung).

Im Regionaljournal Bern/FR/VS von Radio DRS 1 hat mir Michael Sahli ein paar spannende und entsprechend knifflige Fragen gestellt zu Gusti Pollak, Liedermacher, Pfannehouer, Sprach- und Stadt-/Land-Tänzer. Donnerstag, 15.2.18., 17.30

Hier zum Nachhören

Die Fasnacht war gut (Oberstadt das La Nonna in der Schauplatzgasse, wo Vater und Sohn Canadé tatkräftig mithalfen, ein kleines, aber feines Publikum in die Schnitzelbänklerei einzuweihen, die Thuner Gugge Seehüüler als gewieftes Schnitzelpublikum im Namaste India City – Sääli, während die übrigen Auftritte in der Oberstadt nochmals besprochen werden müssen) bis sehr gut:
Der Schwingbäsechäller, die Schnudergugge oben in der Postgasse, zu neuem Leben erweckt, und vieles mehr.
Wenn der Spruch mal nötig ist, dann hier:
Wir bleiben dran – wenn es um die Umstände geht, unter denen es Freude macht,
in einer Beiz Schnitzelbänke vorzutragen.

Auf Wiedersehen und Schnitzelbänke hören:
Schnitzelbanksoirée Thun 1.2.2019 Bern 7.3.2019

Von bundesdeutschen Staus und Ampeln

Eine geschüttelte Geschichte in drei Fortsetzungen
und einer geopolitischen Anmerkung 

1) Tut das Schienen-Gleis bei Rastatt* rosten
Nimm das gute alte Ross statt rasten

* Die Bahnlinie Karlsruhe – Basel war wegen einer Gleisabsenkung bei Rastatt längere Zeit gesperrt, was vor allem für den Güterverkehr dramatische Auswirkungen hat.

2) Nachdem wenigstens die Strecke wieder in Betrieb ging, folgte im Norden die nächste Verkehrs-Panne mit abbrechenden Autobahnrändern.
Deutschland kommt auch sonst nicht zur Ruhe, weil neuerdings sogar die Politik zur ampelblinkenden Baustelle wird. Drei Tage vor den Zaunpfahlwinke-Wahlen in Niedersachsen:

Kaum ist die Bahn gebaut – oh Ahnen ! –
sacken ab die Autobahnen.
Ein Sinnbild. Nach den Wahlen fein
fürchten alle ampel-fahlen Wein.
Mal sehen, was die Sachsen wollen,
welche Wählerwillen wachsen sollen.
„Politik ist“, seufzt Frau Merkel, „fast
noch schwieriger als Ferkelmast“.

3) Nachdem die Bonner Sieger im vertrackten
Niedersachsen wieder niedersackten,      
da fragt sich: Ist die Kanzlerin
weiterhin als Kanzler in ?
Und ob sie nicht als Hampel-Ange-
la an dieser Ampel hange ?

Geopolitische Anmerkung
Krieg, Vertreibung, Elend, Flucht
zweifach elend verflucht,
wenn das Wahlvolk statt Gerechtigkeit
Geh-Rechtsigkeiten sucht.

Wieder beim Philo-Slam – als Gewinner

Der Zürcher Treffpunkt Philosophie hat offenbar meine Philosophie-Slam-Ausflüge registriert und mich zu ihrem ersten eigenen eingeladen.
„Inspiriert von Peter Bieris Buch „Wie wollen wir leben?“, dreht sich an diesem Abend alles um diese Frage. Dabei ringen die Slammer mit ihren selbst ausgearbeiteten, philosophischen Texten um die Wahrheit – angefeuert vom Publikum, das wie immer den Gewinner des Abends wählt und diesen damit zum berühmten „Schierlingsbecher des Sokrates“ als symbolischen Preis verhilft :-)“
10 Frauen und Männer liefern ihre 7-Minuten-Texte ab, darunter Kabarettist Gusti Pollak. Obwohl ich versuche, den Schwerpunkt auf den Text zu legen und keine grossen kabararettistischen Eskapaden zu demonstrieren, hilft mir, in der Konkurrenz zu etlichen sehr guten Texten, doch wohl meine Bühnen-Routine zu einem knappen Sieg, einen Punkt vor drei Punktgleichen, denen die Slam-Routine doch auch anzumerken ist. Mindestens mit einem davon hätte ich den ersten Platz gerne redlich geteilt.

Philo-Slam Zürich (117)

Der sokratische Schierlingsbecher erweist sich als sehr lebensbejahendes grosses Glas guten Rotweins, dass ich denn mit allen Mit-Slammer-Innen teile.
Ein lohnender Abend vor interessiertem, mittlerem bis jüngerem urbanem Publikum. Hier der Text SLAM_16.

Ohne Brunner-Kresse/Salat mit Schnegg

„… dann haben Sie dann den Salat“, prophezeite Gärtnermeister Toni Brunner im Parlament im Hinblick auf die DSI, welche „wir höher als die Ausschaffungs-Initiative gewinnen werden“.
Nun gibt es nicht einmal Salat – und wir Berner benötigen im zweiten Regierungsrats-Wahlgang auch keinen Schnegg dazu.
Nachtrag 3.4.: … aber der Schnegg war schneller. 

1.3.2016